Wer ein Elektroauto fährt, lädt am besten zu Hause oder am Arbeitsplatz – bequem und jederzeit verfügbar, hinzu kommt der günstige Strompreis. Eine Wallbox macht genau das möglich: Sie lädt Ihren Wagen deutlich schneller als eine normale Steckdose, und das sicher sowie gesteuert – die Abrechnung läuft sauber mit. Wir von der Solstis Energy AG planen und installieren Ladestationen nicht als einzelnes Gerät, sondern als Teil eines durchdachten Energiesystems. Zusammen mit einer PV-Anlage, einem Stromspeicher oder einer Wärmepumpe wird die Wallbox zum Baustein, der Ihr Gebäude effizienter und unabhängiger macht. Als Unternehmen der BKW Building Solutions-Gruppe begleiten wir Sie über den gesamten Projektverlauf – von der ersten Beratung über die Planung und Installation bis zu Service und Monitoring. Auf dieser Seite erfahren Sie, wann sich eine Wallbox lohnt, wie die Installation abläuft und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
Für wen lohnt sich eine Wallbox – und wann eher nicht?
Die Frage lässt sich kurz beantworten: für jeden, der regelmässig lädt und dabei Komfort und Sicherheit sucht. Wer täglich pendelt, parkt sein Auto über Nacht ohnehin am selben Ort – dort lädt es ohne Zusatzkosten an Zeit. Auch Unternehmen mit Fahrzeugflotten profitieren, weil Mitarbeitende während der Arbeitszeit laden und die Ladezeiten sauber abgerechnet werden können. Eine einfache Steckdose ist dagegen keine echte Alternative: Sie gibt dauerhaft nur wenig Leistung ab, ist für den Dauerbetrieb nicht ausgelegt und birgt bei älteren Installationen Risiken. Wo die Grenze liegt? Wenn Sie selten fahren und das Auto kaum entladen, amortisiert sich eine Ladestation langsamer – dann prüfen wir gemeinsam, ob ein späterer Einbau sinnvoller ist. Auch die Hausinstallation muss mitspielen; ob genügend Anschlussleistung verfügbar ist, klären wir vorab.

So läuft die Installation Ihrer Ladestation ab
Der Ablauf ist klar strukturiert und beginnt mit einer Beratung. Wir prüfen die Gegebenheiten bei Ihnen, wie die Anschlussleistung, die Platzierung, die Kabellänge und ob die Wallbox mit einer bestehenden oder geplanten PV-Anlage gekoppelt werden soll. Danach erstellen wir das Installationskonzept und koordinieren alle Projektphasen, sodass Sie sich um Termine und Gewerke nicht selbst kümmern müssen. Die Montage erfolgt fachgerecht durch unsere Teams, anschliessend wird die Anlage geprüft und abgenommen. Was kostet so eine Installation? Das hängt von der Entfernung zum Zähler, der Wandmontage oder Standplatzausführung und der gewählten Ladeleistung ab – wir nennen Ihnen nach der Begehung einen verbindlichen Preis. Auf Wunsch richten wir das Monitoring ein: Ladung und Leistung sehen Sie darin jederzeit, ebenso den Stromverbrauch.

Welche Wallbox passt zu Ihrer Situation?
Bevor etwas bestellt wird, vergleichen wir die Optionen mit Ihnen, da nicht jede Ladestation zu jedem Gebäude passt. Die wichtigsten Unterscheidungen betreffen die Ladeleistung sowie die Steuerung; zudem kommt die Frage der Abrechnung hinzu:
- Ladeleistung: Single-Phase-Geräte laden langsamer, während dreiphasige Wallboxen die volle verfügbare Leistung nutzen und die Ladezeit deutlich verkürzen.
- Steuerung: Vernetzte Modelle lassen sich mit dem Energiemanagement koppeln, sodass vorwiegend Solarstrom vom eigenen Dach ins Auto fliesst.
- Abrechnung: Im Mehrfamilienhaus oder bei Unternehmensflotten sorgt eine getrennte Messung dafür, dass jeder nur seine eigene Ladung bezahlt.
Ein Punkt zur Abwägung: Die grösste verfügbare Ladeleistung ist nicht immer die beste Wahl. Wenn die Hausinstallation begrenzt ist, regelt eine intelligente Steuerung die Leistung dynamisch – das Auto lädt dann etwas länger, aber ohne dass der Backofen ausfällt.
Laden mit Solarstrom – wie das Zusammenspiel funktioniert
Der grösste Effizienzgewinn entsteht, wenn Wallbox und Photovoltaik zusammenarbeiten. Eine PV-Anlage erzeugt am Tag mehr Solarstrom, als ein Haushalt gleichzeitig verbraucht; ohne Speicher oder steuerbare Lasten geht der Überschuss in die Einspeisung. Die Wallbox ist hier eine ideale Möglichkeit, diesen Strom selbst zu nutzen, da Ihr Auto ein Speicher auf Rädern ist. Lädt es tagsüber mit Eigenstrom, sinken Ihre Energiekosten pro gefahrenem Kilometer auf einen Bruchteil. Zusammen mit einem Stromspeicher wird die Autarkie zusätzlich gestärkt, weil auch abends noch geladen werden kann.
Wallbox im Mehrfamilienhaus und ZEV
Im Rahmen eines ZEV oder VZEV ordnen wir die Ladestationen mit separater Messung pro Ladepunkt sauber in die bestehende Stromnutzung ein, damit die Abrechnung nachvollziehbar bleibt und Hausverwaltungen keinen Mehraufwand haben. Auch für Areale und Überbauungen planen wir mehrere Ladepunkte gemeinsam inklusive Lastmanagement, um die Gesamtanschlussleistung nicht zu überschreiten.
Was kostet eine Wallbox – und welche Förderung gibt es?
Zu den Kosten gehören das Gerät selbst, die Installation und gegebenenfalls der Anschluss an Ihr Energiemanagement. Wie hoch die Summe am Ende ausfällt, hängt vor allem von der Entfernung zwischen Zähler und Stellplatz sowie von der gewählten Ausführung ab. Eine pauschale Zahl würden wir Ihnen vorgaukeln – stattdessen erhalten Sie nach der Begehung ein klares Angebot. Zur Förderung lohnt ein Blick auf Kanton und Energieversorger: Mehrere Anbieter unterstützen den Bau von Ladestationen oder den Anschluss an PV-Anlagen mit Beiträgen. Wir sagen Ihnen, welche Möglichkeiten in Ihrem Fall bestehen, und weisen Sie auf Fristen hin, wenn welche gelten.
Jetzt Kontakt aufnehmen
Wenn Sie über eine Installation einer Wallbox allein oder zusammen mit einer PV-Anlage, einem Speicher oder einer Wärmepumpe nachdenken, lassen Sie uns kurz sprechen. Rufen Sie uns unter 032 625 75 25 an oder schreiben Sie an info@solstis-energy.ch, damit wir Ihre Ausgangslage klären, Ihnen die passenden Optionen nennen und auf Wunsch ein Angebot erstellen können.

