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Wer ein Mehrfamilienhaus besitzt oder ein Areal bewirtschaftet, stellt sich früher oder später die Frage nach dem gemeinschaftlichen Eigenverbrauch. Eine ZEV, die selbstverwaltete Energiegemeinschaft nach Art 8a ff. EnG, macht es möglich, dass mehrere Mietparteien oder Nutzereinheiten den Solarstrom vom Dach direkt nutzen, statt ihn für wenig Geld einzuspeisen. Wir planen und realisieren solche Lösungen als Lösungsanbieter über den gesamten Projektverlauf: von der ersten Beratung über die Planung und Installation bis zu Service und Monitoring. Als Unternehmen der BKW Building Solutions-Gruppe bringen wir dabei die Stabilität und das Know-how eines grossen Schweizer Energiedienstleisters mit. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach, ein passender Stromspeicher mit ausreichender Kapazität und ein sauber abgerechnetes ZEV bilden zusammen ein System, das Mehrfamilienhäuser effizienter und unabhängiger macht. Zugleich sichert es die Weichen für die Zukunft. Wie das im Detail funktioniert, welche Kosten und Förderungen eine Rolle spielen und was Sie als Eigentümer oder Verwaltung beitragen müssen, erklären wir auf dieser Seite Schritt für Schritt.

Wie funktioniert eine ZEV in einem Mehrfamilienhaus?

Eine selbstverwaltete Energiegemeinschaft verbindet die Photovoltaikanlage mit den einzelnen Mieterninnen und Mieterinnen über einen separaten ZEV-Zähler. Der Solarstrom fliesst zuerst in das Haus, bevor überschüssige Energie ins Netz eingespeist wird. Jede Einheit entnimmt ihren Anteil direkt aus der Gemeinschaftsanlage und zahlt dafür einen frei vereinbarten Preis, der zwischen Netztarif und Einspeisevergütung liegt. Das bringt allen etwas: Die Mieterinnen und Mieter profitieren von günstigerem Solarstrom, die Eigentümerschaft steigert den Eigenverbrauch und damit den Ertrag der Anlage. Wichtig zu wissen: Die ZEV regelt nur die Verteilung und Abrechnung des Stroms im Gebäude. Die Heizung, etwa eine Wärmepumpe, die die Luft- oder Erdwärme nutzt, bleibt ausserhalb der ZEV und wird separat betrachtet. Wir beraten Sie dazu, wie sich beides sinnvoll verzahnen lässt, und kümmern uns um die technische Umsetzung samt Wechselrichter und Zählerplatz. Die vollständige Dokumentation erhalten Sie ebenfalls von uns.

Wie funktioniert eine ZEV in einem Mehrfamilienhaus? – Solstis Energy AG

Von der Anfrage bis zur fertigen Energiegemeinschaft – so läuft das Projekt ab

Unser Ablauf ist klar strukturiert, damit Sie als Entscheider genau wissen, was wann passiert. Nach Ihrer Anfrage prüfen wir das Dach, den Zählerplatz und den Strombedarf des Gebäudes. Passt die Situation, erstellen wir ein Angebot mit den voraussichtlichen Kosten und einer Einschätzung des Eigenverbrauchs. Auf die Planung folgt die fachgerechte Montage der Module auf dem Dach, die Installation des Wechselrichters und bei Bedarf des Batteriespeichers mit Lithium-Technik. Eine unabhängige Prüfung und Abnahme sichert die Qualität, bevor die ZEV startet. Was bringen Sie als Eigentümer mit? Vor allem die Zustimmung der Mieterschaft und einen Entscheid über die Zuzugart, also ob die ZEV selbstverwaltet oder mit einem Drittverbrauchermodell betrieben wird. Den Rest übernehmen wir: Koordination aller Projektphasen, Abstimmung mit dem Netzbetreiber und ein Service- und Monitoring-Angebot, das die langfristige Leistung der Anlage sichert.

Von der Anfrage bis zur fertigen Energiegemeinschaft – so läuft das Projekt ab – Solstis Energy AG

Lohnt sich ein Stromspeicher für die ZEV – und wie gross sollte die Kapazität sein?

Ein Speicher macht den Unterschied zwischen mittlerer und hoher Autarkie. Ohne Batterie wird der grösste Teil des Solarstroms am Mittag eingespeist oder verbraucht, während am Abend der Netzbezug ansteigt. Mit einem passend dimensionierten Speicher verschieben Sie die Energie in die Abendstunden, wo der Eigenverbrauch am wertvollsten ist. Welche Kapazität sinnvoll ist, hängt vom Stromverbrauch der Mieterschaft, der Anlagengrösse und dem Nutzungsverhalten ab. Als Faustregel gilt: Lieber die Anlage richtig dimensionieren und den Speicher danach wählen, als umgekehrt. Wir kalkulieren beide Grössen gemeinsam und zeigen Ihnen in der Planung, wie sich Kapazität und Kosten zueinander verhalten. Die resultierende Einsparung arbeiten wir für Sie transparent auf. Wenn ein Speicher in Ihrer Situation wenig bringt, sagen wir das offen – manchmal ist eine grössere Modulfläche die bessere Investition.

Was kostet eine ZEV und welche Förderung gibt es?

Die Kosten setzen sich aus der Photovoltaikanlage, dem Speicher, der Elektroinstallation und der Abrechnungstechnik zusammen. Konkrete Zahlen nennen wir erst nach der Begehung, weil Dachform und Modulanzahl stark variieren. Auch die Zählersituation fällt bei jeder Liegenschaft anders aus. Gefördert wird Solarenergie auf Bundesebene über die Einmalvergütung; kantonale Förderungen kommen je nach Standort dazu. Wir halten Ihnen den Überblick über Förderwege und Einspeisung und rechnen beides transparent in die Wirtschaftlichkeit ein.

ZEV oder VZEV – was passt zu Ihrem Gebäude?

Neben der selbstverwalteten ZEV gibt es die Verwaltete Energiegemeinschaft, kurz VZEV, bei der ein Energieversorger die Abrechnung übernimmt. Für grössere Areale und Überbauungen mit vielen Einheiten kann das die einfachere Lösung sein. Für typische Mehrfamilienhäuser reicht die ZEV meist aus und bleibt flexibler. Wir vergleichen beide Modelle anhand Ihres Gebäudes und empfehlen die Variante, die langfristig am meisten bringt.

Lohnt sich ein Stromspeicher für die ZEV – und wie gross sollte die Kapazität sein? – Solstis Energy AG

Jetzt Kontakt aufnehmen

Sie beraten ein Mehrfamilienhaus, ein Areal oder eine Überbauung und möchten wissen, ob sich eine ZEV lohnt, dann melden Sie sich bei uns, um Ihre Situation zu prüfen und Ihre Fragen zu Kosten und Speicher zu beantworten. Anschliessend erstellen wir Ihnen ein klares Angebot, wobei der erste Schritt nichts kostet und ein Gespräch wenig Zeit dauert.

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